Achtung - Neues Konzept zur Trichinenprobenabgabe

31,Jul,2021

Ab sofort stehen Briefkästen für die Abgabe von Trichinenproben an den Untersuchungsstellen zur Verfügung.

Wie das Landratsamt mitteilt stehen nun an allen drei Trichinenuntersuchungsstellen in Weißenburg, Gunzenhausen und Bieswang ein Briefkasten zur Abgabe von Trichinenproben zur Verfügung .

"Da die Jäger bisher bei Abgabe im Briefkasten keinen ausgefüllten Wildursprungsschein zurück erhalten haben, hatten Sie keinerlei Nachweis für eine erfolgte Trichinenuntersuchung. Zudem sind die meisten Jäger vermutlich davon ausgegangen, dass ihre Probe zum nächsten angegebenen Termin untersucht wird. Dieser Termin kann sich aber teilweise durch Feiertage oder aus sonstigen Gründen verschieben, so dass die Jäger unbewusst das Fleisch möglicherweise vor der Untersuchung in Verkehr bringen könnten. Außerdem besteht die unrealistische, aber dennoch denkbare Möglichkeit, dass die Probe aus dem Briefkasten entwendet wird. Deshalb mussten wir ein Konzept entwickeln, das sicherstellt, dass der Jäger sowohl seinen Wildursprungsschein erhält als auch Rückmeldung darüber bekommt, wann seine Probe untersucht wird und wann die Sperrfrist abläuft.

Das entwickelte Konzept sieht wie folgt aus:

  • Der Jäger kann die Trichinenprobe zusammen mit dem ausgefüllten Wildursprungsschein und dem passenden Geldbetrag in den Briefkasten einwerfen.
  • Es ist zwingend eine E-Mail-Adresse sowie die Abgabezeit auf dem Wildursprungsschein anzugeben sowie die passende Gebühr mit ein zu werfen. Ohne E-Mail-Adresse und passende Gebühr kann der Briefkasten nicht genutzt werden!
  • Die Probe darf nur zu den auf den Briefkästen angegebenen Einwurfzeiten eingeworfen werden.
  • Der Jäger erhält eine E-Mail mit ausgefülltem Wildursprungsschein und Untersuchungsbeleg, sobald die Probe zur Untersuchung eingegangen ist. Auf dem Wildursprungsschein ist die gültige Sperrfrist vermerkt.

Durch die Einführung dieses Konzeptes können wir nun gewährleisten, dass die Jäger alle benötigten Unterlagen erhalten und den genauen Zeitpunkt der Freigabe kennen. Gleichzeitig stehen den Jägern nun flexiblere Abgabezeiten offen und sie sind nicht mehr an die teilweise sehr ungünstig liegenden Öffnungszeiten der Trichinenuntersuchungsstellen gebunden, was vor allen den Berufstätigen zu Gute kommen sollte.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten bitten wir Sie, liebe Jägerinnen und Jäger, darum, zuverlässig darauf zu achten Ihre E-Mail-Adresse mit anzugeben und den Geldbetrag passend einzuwerfen. Im Idealfall verpacken Sie die verpackte Probe nochmals zusammen mit dem Geld, um eine eindeutige Zuordnung zu gewährleisten. Der Wildursprungsschein kann separat eingeworfen werden. An den Briefkästen stehen zur Ergänzung von evtl. fehlenden Angaben auf dem Wildursprungsschein Kugelschreiber bereit (an der Unterseite befestigt). Die Briefkästen werden nur zu bestimmten Zeiten geleert. Da bei einer mehrtägigen ungekühlten bzw. unbeheizten Lagerung eine negative Beeinträchtigung des Probenmaterials nicht auszuschließen ist und die Larvendetektion dadurch erschwert wird, werfen Sie die Proben bitte nur zu den angegebenen Einwurfzeiten ein."

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 09141 902 170