WILDBRET



Willkommen in der Welt des Wildbrets

1) Wildgenuss aus Jägerhand
Als Wildbret wird ausschließlich Fleisch von heimischen Wildtieren bezeichnet, die dem Jagdrecht unterliegen. Da die Tiere in freier Wildbahn leben, gedeihen sie in Wald, Feld und Flur ohne große menschliche Einflussnahme wie Fütterungen und Medikamentengabe. Durch eine waidgerechte Bejagung erfahren sie am Ende ihres Lebens kaum Stress; sie haben keinen Transport- und Schlachtstress wie viele Nutztiere. Wildbret aus Bayern steht als regionales und nachhaltig erzeugtes Produkt für kurze Transportwege, höchste Frische und Qualität. Sie als Verbraucher unterstützen mit Wild auf Ihrem Speiseplan die regionale und ökologische Erzeugung von Nahrungsmitteln.
Wild im Geschmack. Und so gesund!
Wildbret hat eine zarte und feinfaserige Struktur, ist aromatisch im Geschmack und zeichnet sich durch einen geringen Fett- und Bindegewebeanteil aus. Daher erfreut sich Wildfleisch auch einer immer größeren Beliebtheit in der Diät- und Schonküche. Außerdem ist es reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium sowie Phosphor und enthält Spurenelemente wie Eisen, Selen und Zink sowie einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.
Frischer als vom Jäger aus der Natur gewonnen kann Fleisch kaum auf unsere Teller gelangen. Frisches Wildfleisch lässt sich 2 – 3 Tage im Kühlschrank lagern, vakuumiertes Fleisch bis zu ca. 1 Woche.
Da nicht jedes Wildfleisch aufgrund der gesetzlichen Jagdzeiten immer frisch verfügbar ist, kann es getrost eingefroren und ohne Qualitätsverluste zu einem späteren Zeitpunkt genossen werden.

2) Wilde Vielfalt auf dem Tisch
So zahlreich die jagdbaren Wildarten, so vielfältig sind auch die Fleischaromen. Jedes Fleisch zeichnet sich durch ganz besondere Eigenschaften und einen typischen Geschmack aus, der kreativen Gerichten aus der Wildbretküche das i-Tüpfelchen verleiht. Bei der Vielfalt des angebotenen Wildbretsortiments findet sich für jedes Rezept und jeden Geschmack hier immer das geeignete Fleisch.

Wildbret - Kontaktadressen

Hier finden Sie eine Liste von Wildbret-Anbietern aus dem Bereich der Jägervereinigung Weißenburg.
Die gelisteten Jäger bieten frisches Wildbret aus heimischen Revieren abhängig von Jagdzeit und Jagderfolg an.
Als Jägervereinigung können wir keine Angaben zur Qualität des angebotenen Wildbrets machen, und keinesfalls für die Qualität des Wildbrets oder für daraus entstehende Folgen haftbar gemacht werden.
NameAdresseEmailTelefonMobilWildartAbgabe
Edelmann AndreaWeißenburgandrea-edelmann@t-online.de0151 29128214Reh, Hase Enteim Ganzen
Fleisch WalterNiederhofenfleisch-walter@t-online.de
09141 1885
0151 44535732
Wildschwein, Reh, Enteim Ganzen
Huber HansWettelsheimr93jagerhans@googlemail.com09142 84320151 46616797Wildschwein, Rehim Ganzen
Kamm Marc-OliverWeißenburgmokamm@granotech.de09141 8741660170 8122228Reh, Hase, Enteim Ganzen
Kraft UweHolzingensteffi.uwe.kraft@t-online.de
09141 923239
0171 1768088
Wildschwein, Rehzerlegt, vakuumiert, im Ganzen
Pfahler Herbert
Gundelsheimherbertpfahler68@gmail.com
0176 54076185
Wildschwein, Rehzerlegt, vakuumiert
Prosiegel FelixTrommetsheimfelix.prosiegel@web.de01516 5125466Wildschwein, Reh, Hase, Enteim Ganzen
Sachs ErwinHaardtesachshaardt@gmail.com0914912070171 3391207Wildschwein, Rehzerlegt, vakuumiert, im Ganzen
Schweininger JürgenWeißenburgj.schweininger@t-online.de09141 1460Wildschwein, Rehzerlegt, vakuumiert
Wolf Heinz MetzgereiEmetzheim09141 64420151 10124549Wildschwein, RehWurstwaren, zerlegt, vakuumiert

Rezept-Tipp

Die Liebe zur Natur geht durch den Magen
Ein Herbstspaziergang im Kreis der Lieben, der Geruch von nassem Waldboden und fallendem Laub erfüllt Nase und Gaumen und die herbstliche Kühle, die die Wangen rot färbt, stimmt uns auf die besinnliche Winterzeit ein, in der die Natur schläft. Zu Hause lockt uns der warme Ofen und die Vorfreude auf kulinarische Winterfreuden, die uns schon als Kindern in Omas Küche das Wasser im Munde zusammenlaufen ließen. Mit diesem herrlichen Wildrezept holen Sie sich die Freuden des Herbstes auf den Teller!

Hirschrücken mit Maronenhaube an Kartoffel-Stampf mit Nussbutter und Hagebutten-Jus

Zutaten für 6 Personen:
800 g Kartoffeln
800 g Sellerie
400 g Maronen, gekocht
60 g Parmesan, gerieben
1 Bund Petersilie
4 – 5 Stängel Thymian
370 g Butter
1,2 kg Hirschrücken
Butterschmalz
200 ml Rotwein
200 ml Wildfond
5 EL Hagebuttenmarmelade
2 Radicchio
4 Knoblauchzehen
100 ml Milch
100 ml Schlagsahne
200 g Walnüsse
3 Salbeiblätter
Muskat, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1) Kartoffeln & Sellerie schälen, in circa 5 cm große Würfel schneiden. In einen Topf mit Salzwasser circa 20 Minuten lang weichkochen. Den Ofen auf 180 Grad auf der Grillfunktion vorheizen.
2) In der Zwischenzeit die Maronen, Petersilie und den Thymian klein hacken und in einer Schüssel mit 70 g der weichen Butter und dem Parmesan zu einer Masse verkneten, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3) Den Hirschrücken in einer großen Pfanne mit Butterschmalz von beiden Seiten kurz anrösten. In eine Auflaufform geben und eine Art Deckel mit der Maronenpaste auf das Fleisch drücken. Für circa 8 Minuten im Ofen garen, bis die Maronenhaube goldbraun ist.
4) In der Pfanne den Bratensatz mit dem Rotwein aufkochen und reduzieren lassen, den Wildfond und die Marmelade unterrühren. Ggf. die Soße zusätzlich eindicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5) Den Radicchio putzen, längs vierteln und den Strunk entfernen. Den Knoblauch halbieren und in einer Pfanne mit Butterschmalz kurz anschwitzen, den Radicchio dazugeben und bei niedriger Hitze ca. 5 Minuten mit anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
6) Die Kartoffeln und den Sellerie in einem Sieb abtropfen lassen. Im Topf Milch und Sahne erwärmen, 100 g Butter unterrühren und schmelzen lassen. Die Kartoffeln und den Sellerie durch eine Presse in eine Schüssel drücken. Die Flüssigkeit aus dem Topf unterrühren und mit Salz und Muskat abschmecken.
7) Für die Nussbutter in einer Pfanne 200 g Butter zerlassen, den fein geschnittenen Salbei und die grob gehackten Nüsse dazu geben und für ca. 5 Minuten erhitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, beim Anrichten über das Püree und den Radicchio geben.

Die Jägervereinigung Weißenburg wünscht guten Appetit!